Sonne, Strand und Meer
Wie bereits geschrieben ging es vom Lumo Conservancy zunächst erst einmal zurück nach Nairobi um den Land Cruiser abzurüsten
und abzugeben. Waren wir auch bei strahelendem Sonnenschein in Richtung der Haupstadt gestarted, so bezog sich der Himmel bis
zu unserer ersten Pause in der renovierten Hunters Lodge immer mehr! Am Abend war es dann kurz vor Nairobi dicht bewölkt!
Unterwegs verbrachten wir eine Nacht im Small World Country Club, um am nächsten Tag dann in aller Ruhe alles
notwendige in Nairobi zu erledigen und dann mit Kenya Airways an die Küste zu fliegen. Den besagten Country Club hatten wir im
Februar dieses Jahres, in Begleitung von Freunden, zum ersten Mal besucht und, zumindest unter der Woche, als sehr angenehm
empfunden. Die Nahe Hauptstrasse hörte man bei geschlossenen Fenstern nicht und der Garten mit dem großen Pool, hätte bei
besserem Wetter sogar noch für eine Abkühlung sorgen können. Aber eigentlich erwartete uns ja eh der Indische Ozean.Der
nächste Tag, startete dann auch sehr bewolkt und bei unserem Abflug gab es unwetterartige Regenfälle sodass wir einen etwas
unruhigen Flug bis an die Küste hatten.



Small World Country Club - Athi River - Nairobi

Für uns war es das erste Mal, dass wir den November an der Küste verbringen wollten und wir waren gespannt, was die Kleine
Regenzeit für uns bereithielt. Zunächst einmal starteten wir wie es sich für eine Regenzeit gehört mit ordentlichen,
ergiebigen Regenfällen, die bereits in Nairobi unwetterartig begonnen hatten. Die abendliche Fahrt vom Mombasa International
Airport bis zu unserem Zuhause im Boko Boko, war fast abenteuerlicher als die gesamte Safari. Unser Abholer steuerte sein
kleines Taxi zwar sicher um alle tiefen Pfützen und Schlaglöcher herum, aber der dichte Verkehr, die kaum vorhandene Sicht
aufgrund des Wolkenbruches führten dazu, dass wir mehr als zwei Stunden benötigten, ehe wir endlich zu Hause waren.
Aber ich möchte hier niemanden mit unserer Freizeitgestalltung an der Küste langweilen, deshalb hier an diese Stelle nur
ein paar wenige erklärenden Zeilen und ein paar Bilder von den vier Wochen am Meer.
Die ersten Tage an der Küste waren tatsächlich einer Regenzeit angemessen nass und feucht. Dann aber beruhigte sich das Wetter
und die Ausläufer des von Madagaskar herangezogenen Zyklons, die für den heftigen Regen verantwortlich waren, zogen ab. Der
restliche November hatte mit Regenzeit nichts mehr zu tun: Wir erlebten strahlenden Sonnenschein und eine erholsame Zeit an
verschiedenen Stränden der Nord- und Südküste Kenias. Eine Zeit, die uns trotz aller Ruhe viele tierische Begegnungen und
Bobachtungen einbrachte.
Neben den Wochen zu Hause im Boko Boko verbrachten wir schöne Tage und Nächte bei Freunden am Jumba und am Msambweni Beach.
Wir erlebten die Weihnachtsvorbereitungen im Boko-Boko-Porini-Restaurant, erfanden unseren ersten selbstgebauten Tannenbaum
aus Bambus und begannen, die Pflanzen im Garten des Boko Boko zu bestimmen. Es war also alles andere als langweilig und am
Ende vielleicht sogar zu kurz. ;-)
Erste recht nasse Tage im Boko Boko Gustehouse
Große Wäsche und Safarinachbereitung während der Regenzeit ist eine echte Herausforderung, wobei der Umstieg vom großen
großen Land Cruiser auf den kleinen Toyota eine größere Herausforderung für mich war. Wobei der kleine wendige Wagen 4 Wochen
lang für viel Felxibilität gesorgt hat! Die ergiebigen Regengüße hingegen hatten dafür gesorgt, dass die Amphibienwelt im
Boko Boko aufblühte und zu einem fantastischen nächtlichen Konzert erwachte. Mein persönliches Highlight waren die lange
nicht beobachteten schwarz-roten Red-banded-Rubber-Frogs (Phrynomantis bifasciatus). Aber auch große Achatschnecken und Rotbeinige
Schnurrfüßler waren in Massen zu sehen! Der Garten lebte speziell Nachts wenn es regnete!








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zwei Tage bei guten Freunden am Jumba Beach - Mtwapa



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zum ersten Mal über die neue Brücke von Mombasa nach Likoni bzw. an die Südküste

Mbuyu Beach Bungalows - zu Besuch bei Freunden und eine Mischung aus Erholung und Küstensafari
Jagende Palmgeier, viele Seevögel und scheue Bushbabys sorgen für reichlich Abwechslung und Werner und Isabell für gemütliche,
unterhaltsame Tage, direkt am Meer!




















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Boko Boko Bungalows - Porini Restaurant - Mombasa North Coast
Wie schon seit vielen Jahren war das Boko Boko Guesthouse unsere eigentliche Basis. Von hier aus besuchten wir die anderen
erwähnten Unterkünfte, unsere Freunde oder auch schon mal andere Restaurants. Vom Boko Boko fuhren wir regelmäßig an den
traumhaften Kuruvito Beach, verzichteten allerdings bei diesem Aufenthalt auf Exkursionen oder Ausflüge an die anderen Strände
der Nordküste. Grundsätzlich besuchen wir sonst auch den Bamburi oder Nyali Beach, aber aufgrund der vielen Baustellen und
schlechten Straßen hatten wir so gar keine Lust auf Staus und staubige, raue Sandpisten.






















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Kuruvitu Beach - Vipingo - Kenya North Coast









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Peninsula Sundowner Restaurant & Bar - Mtwapa Creek



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Moonsson Italian Fish Restaurant and Sea Turtle release with Roger Jessop - Jumba Beach, next to Jumba Ruins









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Just for us, to remember this moments of happy life and a very nice conversvation during a breakfast stop!
Ein ankommender Reisender am Nebentisch wendet sich an uns:
"Kann man die Pizza hier essen, in solchen Ländern muss man ja immer vorsichtig sein?" .....Pause, ein freundlicher Hinweis
auf das gute Essen an diesem Platz und dann....
"Macht ihr auch so ne Tiersafari? Ich war ja schon mal
auf Safari, hab schon viel, eigentlich alles gesehen...war in dem Dings Park in Uganda, Elefanten, Giraffen, Zebras, Büffel,
nur Tiger habe ich da nicht gesehen, sonst alles!" Petra wunderte sich das ich ich nur kommentarlos das Gespräch beendet und
nicht anders reagiert hatte ;-)

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Boko Boko Garten - Porini Restaurant und die November Tage vor Weihnachten!
Wir schmücken das Restaurant, genießen die beste Pinacolada des Landes und bauen einen Weihnachtsbaum aus Bambus!






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